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Teil 4: Rendite vs. Inflation

Teil 4: Rendite vs. Inflation

Jetzt haben wir gesehen, dass sich finanzielle Bildung aus verschiedenen Gründen lohnt und welche immensen Unterschiede und Ergebnisse erreichbar sind.

Ein weiterer Grund, warum man das investieren lernen sollte, ist die s.g. Inflation, der Kaufkraftverlust, den das Geld durch Abwertung erleidet.

Den meisten ist nicht bewusst, dass viele Waren und Dienstleistungen von Preissteigerungen betroffen sind und somit im Durchschnitt für einen statistischen „Einkaufskorb“ immer mehr Geld bezahlt werden muss, um die Dinge des täglichen Bedarfs einzukaufen.

Im Klartext bedeutet das nichts anderes, als dass es teurer wird.

Bei dieser statistischen Größe wird allerdings seit jeher bemängelt, dass dieser Einkaufskorb willkürlich zusammengestellt wird und sich darin zum Beispiel auch ein Fahrzeugtyp befindet bzw. befand, der preiswerter geworden sei und technische Geräte, die durch Technologiefortschritt meistens preiswerter werden und den Preissteigerungen bei den Dingen des täglichen Bedarfs wie Lebensmitteln statistisch entgegenwirken.

Insbesondere greift auch das Argument, dass sich nicht jeder Haushalt ständig Neufahrzeuge und neue Fernseher kauft, sehr wohl aber gezwungen ist Lebensmittel einzukaufen.

Wie dem auch sei, als Inflationszielgröße in Europa ist die Inflation unter 2 % p.a. zu halten.

Wenn wir allerdings bei unserem Einstiegsbeispiel bleiben, dann würde die Inflation von beispielsweise 1,9% p.a., auf 10 Jahre gerechnet, dazu führen, dass das Kapital an Kaufkraft verliert und der Kaufkraftwert absinkt auf einen heutigen Stand von 82.843,45 €.

Das bedeutet, dass Dinge die man für den Betrag von 100.000 € hätte kaufen können, nach zehn Jahren nur noch für ca. 117.000 bis 120.000 € zu kaufen sind.

D.h. wir haben gegenläufige Effekte, aus den 100.000 € haben wir durch das Investment mit 12% Rendite p.a. nach 6 Jahren ca. 197.382,27 € erzielt. Die Kaufkraft des Betrags läge aber im Verhältnis zu heute um ca. 10-11% niedriger.

Was bei diesen Renditen fast irrelevant aussieht, wird entscheidender, wenn die Anlagen nur Renditen von 1-4% p.a. erreichen, dann ist bei einem Wert unter der Inflationsrate ein Kaufkraftverlust vorhanden, während bei einem Wert darüber ein geringfügiger Mehrwert nach Inflation erzielt wird.

Bei einer Rendite von 3% p.a. erreicht man in 6 Jahren ca. 119.405,23 €, bei einer Inflation von 1,9% ergäbe das eine Kaufkraft von ca. 106.654,27 € und relativiert damit das Ergebnis der Kapitalanlage maßgeblich.

Es ist also sinnvoll mit seinen Anlagen eine möglichst dauerhaft hohe Rendite zu erzielen, allerdings geht das oft mit einem höheren Risiko einher, das zu berücksichtigen bleibt.

Wie man das am besten macht und welchen Strategien man dabei am besten folgt, dass kannst Du im Einsteigerkurs Investments sehen und lernen.

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